Van Allen Probes

Energiereiche Teilchen in den Strahlungsgürteln der Erde stellen für Astronauten und Raumsonden eine große Gefahr dar. Im Rahmen der NASA-Mission Van Allen Probes (ursprünglich Radiation Belt Storm Probes - RBSP genannt) wurden am 30. August 2012 zwei Satelliten gestartet, welche die physikalischen Prozesse bestimmen sollen, die für die Zu- bzw. Abnahme der Intensität der Strahlungsgürtel verantwortlich sind. Anhand der Beobachtungen der beiden Raumsonden sollen empirische und physikalische Modelle für die Strahlungsgürtel entwickelt werden. Die empirischen Modelle sollen Technikern dazu dienen, strahlungsresistente Raumsonden zu entwickeln, während die physikalischen Modelle den Wissenschaftlern helfen sollen, geomagnetische Stürme vorherzusagen und so Astronauten und Satellitenbetreiber vor möglichen Gefahren zu warnen.

An Bord der beiden Satelliten befinden sich jeweils fünf wissenschaftliche Instrumente. Das IWF ist Mitglied des EMFISIS (Electric and Magnetic Field Instrument Suite and Integrated Science)-Teams.

Nähere Informationen zu den Van Allen Probes findet man an der John Hopkins University und bei der NASA.