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Sonnenwind

Der Sonnenwind, ein hauptsächlich aus Protonen, Helium und Elektronen bestehendes Plasma, strömt kontinuierlich von der Sonne in den umgebenden Raum. Die Teilchen werden in der Sonnenkorona durch Magnetfeldverschmelzung aufgeheizt, dabei beschleunigt und breiten sich im interplanetaren Raum mit Überschallgeschwindigkeit bis an die äußerste Grenze unseres Planetensystems, die Heliopause, aus. Das Magnetfeld wird dabei mit der Strömung mitgeschleppt.

Vorgänge auf der Sonne, wie koronale Löcher, solare Flares und Sonnenflecken verursachen sowohl zeitliche als auch räumliche Störungen im Sonnenwind und Abfolgen von schnellen und langsamen Plasmaströmungen. Dabei kommt es zu Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Schockfronten.

 

Letzte Änderung: 16.11.2007
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