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Das Grazer Team:

Solare Radiostrahlung

Die Radiostation Lustbühel ist dem Studium des magnetisierten Plasmas im Sonnensystem gewidmet. Eine logarithmisch-periodische Antenne wird zum Empfang von Radioemissionen aus dem äußeren Bereich der solaren Atmosphäre (z.B. Sonnenkorona) im Frequenzbereich 30 bis 150 MHz benutzt. Regelmäßig wird die Sonne zwei Stunden vor und nach dem lokalen Meridian beobachtet. Die Antenne ist mit einem Digital-Spektropolarimeter-Empfänger (DSP) verbunden, der eine Frequenz-Bandbreite von 12,5 MHz und eine spektrale Auflösung von 1 ms bzw. 12,5 kHz aufweist. Der Empfänger produziert ein dynamisches Spektrum, das die Variation der solaren Radioemission über Zeit und Frequenz repräsentiert. Diese Emissionen stehen in Zusammenhang mit solaren Radiosignal-Ausbrüchen, die von Elektronenstrahlen erzeugt werden, die sich entlang offener magnetischer Feldlinien (z.B. Typ III) bewegen.

Im Besonderen werden Feinstrukturen (wie z.B. Drift-Paare) untersucht, die während eines "Sonnen-Flares" - einem besonders heftigen solaren Ausbruch - beobachtet werden. Diese bodengestützten Beobachtungen werden mit Messungen des Experiments WAVES an Bord des Satelliten WIND kombiniert.

Weitere Informationen zu WIND findet man bei der NASA.

Letzte Änderung: 17.09.2008
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