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Die Titansonde Huygens der europäischen Weltraumbehörde ESA hat erstmals direkte (in-situ) Messungen elektrischer Größen in der Atmosphäre dieses Saturnmondes durchgeführt. Damit soll die Existenz von Blitzen nachgewiesen werden, die für die Entwicklung organischer Moleküle notwendig sind.
Das Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) in Graz ist für das HASI (Huygens Atmospheric Structure Instrument) Teilexperiment PWA (Permittivity, Wave, and Altimetry Experiment) verantwortlich, das in der Titanatmosphäre elektrische Größen messen soll. Außerdem werden vom Grazer Bordcomputer die Daten des Radars verarbeitet, um ein Profil der Titanoberfläche zu erstellen. Nach dem Aufprall auf der Titanoberfläche sollen die PWA-Sensoren noch feststellen, ob die Oberfläche fest oder flüssig ist.
Das IWF arbeitet zusammen mit dem Institut für Nachrichtentechnik und Wellenausbreitung der Technischen Universität Graz sowie mit Instituten in Italien (PI: M. Fulchignoni, Universität Rom), Spanien (IAA, Granada), Frankreich (LPCE, Orléans) und den Niederlanden (ESTEC).
- Management von HASI-PWA und Koordination zwischen allen beteiligten Instituten
- Entwicklung und Bau der HASI-PWA-Signalprozessoreinheit
- Entwicklung der Software zur Erfassung und Reduktion der von den PWA-Sensoren gelieferten Daten
- Software und Datenverarbeitung für das Bordradar
- Entwicklung eines akustischen Sensors zur Messung der Korrelation von elektrischen und akustischen Parametern ("Donner")
- Teilnahme an zwei terrestrischen Ballontestflügen
- Berechnung der Ionen- und Elektronenkonzentration in der Titanatmosphäre
- Untersuchung der Ausbreitung elektromagnetischer Wellen in der Atmosphäre und Ionosphäre des Titan
- Observatoire de Paris (OPM), Universität Paris, Meudon, Frankreich
HASI Principal Investigator
- Institut für Nachrichtentechnik und Wellenausbreitung, TechnischeUniversität, Graz, Österreich
HASI-Akustikeinheit: Kalibrierung
- Finnish Meteorological Institute (FMI), Department of Geophysics, Helsinki, Finnland
HASI-Drucksensor und Radar-Interface
- Laboratoire de Physique et Chimie de l'Environnement (LPCE), CNRS, Orléans, Frankreich
PWA-Vorverstärker und Wissenschaft
- University of Padova (UPD), Department of Mechanical Engineering, Padua, Italien
HASI-Instrumentmanager
- Officine Galileo (OG), Florenz, Italien
HASI Technisches Management, Produktion der HASI-Elektronik
- Agenzia Spaziale Italiana (ASI), Rom, Italien
HASI-Management
- ESTEC, Noordwijk, Niederlande
PWA-Sensoren, Wissenschaft
- Instituto de Astrofísica de Andalucía (IAA), CSIC, Granada, Spanien
PWA-Analogelektronik
- University of Kent (UKC), England, UK
HASI-Accelerometer
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