Numerische Berechnung der Empfangseigenschaften von Antennen
Durch ein Drahtgittermodell werden sowohl die Antennen als auch der metallische Raumsondenkörper simuliert, da die Ströme auf dem Körper einen großen Einfluss auf die Empfangseigenschaften der Antennen haben. Die in den Drä,hten fließenden Ströme werden mit Hilfe von Computerprogrammen ermittelt, aus denen dann die sog. effektiven Achsen, die die Empfangseigenschaften der Antennen charakterisieren, berechnet werden.
Im Rahmen des Projekts Cassini/RPWS wurden zur Bestimmung der effektiven Achsen der RPWS-Antennen Studien an zahlreichen Modellen angestellt. (Siehe Bild: Die drei Cassini/RPWS Antennen gehen nach rechts oben, nach rechts und nach links unten.) Es konnte gezeigt werden, wie groß der Einfluss der einzelnen Teile des Raumfahrzeugs ist, wobei sich herausstellte, dass besonders der lange Magnetometer-Boom (im Bild nach rechts unten gehend) einen nicht zu vernachlässigenden Einfluss ausübt. Außerdem ergab sich eine gute Übereinstimmung mit den Ergebnissen der zwei anderen Methoden Rheometrie und In-flight calibration.
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