- Klaus Torkar, Co-Principal Investigator
- Harald Jeszenszky, Technischer Manager
- Wolfgang Baumjohann, Datenanalyse
- Helfried Biernat, Datenanalyse
- Magda Delva, thermische Analysen
- Gerhard Fremuth, Hardware- und Software-Entwicklung
- Franz Giner, Ground Support Software
- Christoph Kürbisch, Hardware
- Helmut Lammer, Datenanalyse, Modellierung
- Herbert Lichtenegger, Datenanalyse, Modellierung
- Sonja Neukirchner, Hardware
- Gustav Prattes, Hard- u. Software
- Robert Wallner, Hardware
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Ein internationales Team unter der Führung des Instituts für Weltraumforschung wurde von der ESA ausgewählt, eine Planetary Ion Camera (PICAM) für die Nutzlast des Mercury Planetary Orbiters (MPO) bereitzustellen. Das Instrument PICAM ist ein Massenspektrometer für Ionen, das wie eine All-Sky-Kamera für geladene Teilchen arbeitet und dazu dient, die Kette von Prozessen zu studieren, in denen Neutralteilchen aus dem Boden herausgeschlagen und schließlich ionisiert und in die Umgebung des Merkur befördert werden.
Es wird die Massenzusammensetzung und Energie- beziehungsweise räumliche Verteilungen von niederenergetischen Ionen bis hinauf zu 3 keV liefern. Diese Beobachtungen werden in einzigartiger Weise erlauben, die niederenergetischen Teilchenemissionen von der Merkuroberfläche, ihre Quellgebiete und die Ejektionsmechanismen zu studieren, sowie den Sonnenwind zu verfolgen, der ebenfalls auf die Oberfläche treffen kann und einen wichtigen Ejektionsmechanismus darstellt. All das wird einem besseren Verständnis von der Bildung der dünnen Merkuratmosphäre und seines Magnetosphärenplasmas dienen.
PICAM verbindet hohe räumliche Auflösung und Gleichzeitigkeit der Datenerfassung in einem 2 p Gesichtsfeld mit einem Massenbereich der sich bis ~132 Dalton (Xenon) erstreckt und einer Massenauflösung die besser als ~100 ist, zu einer überragenden Leistungsfähigkeit im Rahmen dieser Mission. PICAM bildet einen Teil des aus vier Sensoren für Neutralteilchen und Ionen bestehenden SERENA-Instrumentenpakets. SERENA (Search for Exospheric Refilling and Emitted Natural Abundances) verbindet zwei Neutralteilchenanalysatoren mit zwei Ionenspektrometern und stellt eine gemeinsame Schnittstelle zur MPO-Sonde bereit.
PICAM besteht aus einem Sensor mit der Ionenoptik und dem Detektor, sowie aus einer angebauten Elektronikeinheit mit eigenen Stromversorgungen für Nieder- und Hochspannungen, Elektronik zur Koordinaten- und Laufzeitmessung und der Steuereinheit. Die Messdaten werden an die gemeinsame System Control Unit von SERENA weitergeleitet.
Die PICAM-Gruppe ist ein internationales Konsortium. Das IWF leitet dieses Forschungsprojekt und stellt die Steuerelektronik des Instruments bei.
Weitere Informationen zu PICAM findet man hier: http://picam.iwf.oeaw.ac.at
- IWF/ÖAW - Institut für Weltraumforschung, Österreichische Akademie der Wissenschaften
- CETP - Centre d'Etude des Environnements Terrestre et Planétaires CNRS, Observatoire de Saint-Maur, Frankreich
- IKI - Institut für Weltraumforschung, Russische Akademie der Wissenschaften, Moskau, Russland
- MPS - Max Planck-Institut für Sonnensystemforschung, Katlenburg-Lindau, Deutschland
- KFKI/RMKI - Research Institute for Particle and Nuclear Physics, Hungarian Academy of Sciences, Department of Space Physics, Budapest, Ungarn
- BIRA-IASB - Belgian Institute for Space Aeronomy, Brüssel, Belgien
- Space Science Department, ESA/ESTEC, Noordwijk, Niederlande
- STIL - National University of Ireland, Maynooth, Irland
- CETP-CNRS - Institut Pierre Simon Laplace, Paris, Frankreich
- IPSL/Service d'Aeronomie du CNRS, Paris, Frankreich
- SwRI - Southwest Research Institute, San Antonio, TX, USA
- UFA/CAS - Institute of Atmospheric Physics, Academy of Sciences of the Czech Republic, Prag, Tschechien
- CSSAR - Zentrum für Weltraumforschung und angewandte Forschung, Chinesische Akademie der Wissenschaften, Peking, China
- Sheffield University, Sheffield, Großbritannien
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