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Rosetta

Ziel der Raumsonde Rosetta der Europäischen Weltraumorganisation ESA ist der Komet Churyumov-Gerasimenko. Eine Landeeinheit (Philae) soll nach Annäherung der Sonde an den Kometenkern auf der Kometenoberfläche abgesetzt werden und gemeinsam mit dem Orbiter erstmals eine direkte Untersuchung eines Kometenkerns ermöglichen. Rosetta wurde am 2. März 2004 in Kourou, Französisch-Guayana, mit einer Rakete vom Typ Ariane-5 G+ gestartet. Das Rendezvous mit dem Kometen ist für das Jahr 2014 vorgesehen.

Unter der Federführung des Grazer Instituts für Weltraumforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften wurde in Zusammenarbeit mit Joanneum Research, Graz, Austrian Aerospace, Wien, Austrian Research Centers Seibersdorf, dem Space Science Department der ESA/ESTEC und der Gesamthochschule Kassel das Raster-Kraft-Mikroskop MIDAS entwickelt, ein Gerät zur Mikroanalyse der Textur und Größe der festen Anteile der Koma, die auf einige Nanometer genau gemessen werden.

Das IWF ist aber auch an dem Instrument MUPUS zur physikalischen Untersuchung der Kometenoberfläche, dem Massenspektrometer COSIMA zur Staubanalyse in der Koma und den Magnetfeldmessgeräten ROMAP und RPC-MAG beteiligt.

Weitere Informationen zu Rosetta findet man bei der ESA.

Letzte Änderung: 30.09.2011
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