Kurzperiodische Exoplaneten mit einer ausgeprägten Magnetosphäre können Plasmaeffekte an dem Stern, den sie umkreisen, hervorrufen. So hat der jupiterähnliche Exoplanet, der um den sonnenähnlichen Stern HD179949 in 90 Lichtjahren Entfernung kreist, offenbar ein sehr starkes Magnetfeld, da astrophysikalische Beobachtungen auf der Sternoberfläche einen heißen Fleck zeigen. Dieser Fleck umrundet die Sternoberfläche einmal in rund 3 Tagen mit derselben Periode, mit der sich auch der Planet um sein Zentralgestirn bewegt.
Theoretische Studien am IWF untersuchen physikalische Prozesse, die für eine solche Wechselwirkung zwischen Sternen und Planeten in Frage kommen. Unter diesen Prozessen befinden sich Verschmelzungen der stellaren und planetaren Magnetfelder, die durch "Reconnection" Teilchenbeschleunigungen hervorrufen können. Ähnliche Plasmaphänomene, wie sie zwischen der Jupiter-Io-Wechselwirkung auftreten, können ebenfalls eine wesentliche Rolle spielen.
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