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Magnetische Wolken und ihre solaren Ursprünge

(FWF Projekt P20145)

Explosive Massenauswürfe von der Sonne (sog. coronal mass ejections, CMEs) stellen die wichtigste Quelle für starke Störungen unserer Erdmagnetosphäre dar. Als "Magnetische Wolken" werden die Kerne von CMEs bezeichnet wenn sie direkt im Sonnenwind gemessen werden. Die NASA STEREO-Mission erlaubt nicht nur die Beobachtung der Sonne in 3D, sondern auch Messungen der Magnetfelder und des Plasmas an mehreren Punkten im Sonnenwind. Für zwei magnetische Wolken, beobachtet im Mai 2007, konnten wir mit diesen einzigartigen Beobachtungen eine genauere Bestimmung der Form des Querschnitts und des magnetischen "Inhalts" (sogenannter Fluss) der Wolken erlangen. Dieser Querschnitt war überraschenderweise kreisähnlich. Indem der magnetische Fluss einer Wolke mit demjenigen verglichen wurde welcher während der dazugehörigen Sonneneruption ("Flare") neu "verbunden" wurde ("Rekonnexion"), fanden wir dass die Wolke während der Eruption entstand und nicht einfach eine zuvor existierende Struktur ausgeworfen wurde. Weitere Studien umfassen Details der Eruption auf der Sonne und die Verknüpfung von igenschaften der Wolken mit Bildern der CME im interplanetaren Raum. Unser Ziel ist die Auswirkungen von Sonnenstürmen auf die Erde besser vorhersagen zu können.

Letzte Änderung: 28.02.2011
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