Energiereiche Teilchen in den Strahlungsgürteln der Erde stellen für Astronauten und Raumsonden eine große Gefahr dar. Im Rahmen der NASA-Mission Radiation Belt Storm Probes (RBSP) werden zwei Satelliten gestartet, welche die physikalischen Prozesse bestimmen sollen, die für die Zu- bzw. Abnahme der Intensität der Strahlungsgürtel verantwortlich sind. Anhand der Beobachtungen der beiden Raumsonden sollen empirische und physikalische Modelle für die Strahlungsgürtel entwickelt werden. Die empirischen Modelle sollen Technikern dazu dienen, strahlungsresistente Raumsonden zu entwickeln, während die physikalischen Modelle den Wissenschaftlern helfen sollen, geomagnetische Stürme vorherzusagen und so Astronauten und Satellitenbetreiber vor möglichen Gefahren zu warnen.
An Bord der beiden RBSP-Satelliten befinden sich jeweils fünf wissenschaftliche Instrumente. Das IWF ist an EMFISIS (Electric and Magnetic Field Instrument Suite and Integrated Science) beteiligt.
Der Start der NASA-Mission ist für 2012 geplant.
Nähere Informationen zu RBSP findet man an der John Hopkins University und bei der NASA.
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