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Magnetische Rekonnexion unter einem "Führungsfeld'

Magnetische Rekonnexion ist ein Schlüsselprozess bei dünnen Stromlichten im Magnetschweif. In Gegensatz zu Rekonnexion an der Magnetopause, wo die Scher-komponente beträchtlich ist, kann die Magnetschweif-Rekonnexion mittels 2-D Geometrie beschreiben werden. Jedoch ist solch eine 2-D Rekonnexion nich immer der Fall. Dies ergibt sich aus Cluster-Beobachtungen von Rekonnexion mit einem starken Führungsfeld ("guide field") während eines Plasmajetintervalls. Während des Ereignisses tritt eine intensive Stromschicht auf. Der Spitzenwert der Stromdichte die Vierpunkt-Messungen von Cluster im Erdmagnetschweif ergeben haben. Diese dünne Schicht hat eine Skalengröße verglieichbar mit det Inertiallänge von Ionen, und der Strom fließt hauptsächlich antiparallel zum Feld. Das Ereignis steht in Zusammenhang mit paralleler Beschleunigung von Elektronen mit Assymetrien (Teilbilder (a) und (b)). Damit ergibt sich die Vermutung, dass Elektronen, die sich entlang der Feldlinien bewegen, zum starken morgen-zu-abendseitigen Strom beitragen.

(Nakamura et al., J. Geophys. Res., 113, A07S16, doi:10.1029/2007JA012760, 2008.)

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Letzte Änderung: 26.01.2010
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