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ASPOC - Funktion

Die in ASPOC angewandte Technik zur Satellitenpotentialregelung beruht auf der Emission von positiven Ionen mit Energien von mehreren tausend Elektronenvolt in einem Strahl entlang der Rotationsachse der Satelliten. Diese Ionen kehren aufgrund ihres großen Gyrationsradius nicht zum Satelliten zurück. In weiterer Folge verschiebt sich das elektrische Gleichgewichtspotential des Satelliten zu geringeren positiven Werten hin, was einem größeren Anteil der Photoelektronen erlaubt, die Umgebung des Satelliten zu verlassen. Die Strombilanz bleibt ausgeglichen. Von dem auf Werte unter +10V herabgesetzten Potential profitieren die Messungen der Teilchenspektrometer (sowohl Elektronen als auch Ionen), da die Energie- und Richtungsverteilung der aus der Umgebung anströmenden Teilchen weniger gestört wird. Ohne Satellitenpotentialregelung kehrt der überwiegende Anteil der Photoelektronen zum positiv geladenen Satelliten - und somit auch zu den Sensoren - zurück, wo sie die Flüsse der von außen anströmenden Elektronen teilweise überlagern, und zur Sättigung und der vorzeitigen Alterung der Micro-Channel-Plates beitragen. Positive Ionen in der Umgebung, die den Potentialwall nicht überwinden können, bleiben überhaupt unmessbar.

Letzte Änderung: 16.11.2007
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