Das Instrument ASPOC besteht aus zwei zylindrischen "Modulen" die jeweils vier Ionenemitter enthalten, sowie einer Elektronikbox mit der Mikroprozessoreinheit und den Stromversorgungseinheiten einschließlich der Hochspannung und der Heizungsversorgung für die Ionenemitter.
Die Ionenemitter sind vom Flüssigmetall-Typ und verwenden Indium als Ladungsträger. Eine feine Nadel wird mit Indium benetzt und auf über 157 Grad Celsius erhitzt, sodass sich das Indium verflüssigt. Bei Anlegen einer Spannung von mehreren Kilovolt zwischen der Nadel und einer Extraktorelektrode wird Indium in der Spitze des sich bildenden Flüssigkeitskegels durch die hohe Feldstärke ionisiert und formt einen Ionenstrahl.
Das Instrument enthält insgesamt acht Emitter, die auf zwei Module mit getrennten Hochspannungsteilen verteilt sind. Es ist stets nur ein einzelner Emitter im Einsatz. Die übrigen dienen als Reserve und zur Verlängerung der Einsatzdauer, da die Lebensdauer eines Emitters durch die in seinem Reservoir enthaltene Indiummenge begrenzt ist. Insgesamt enthält das Instrument Indium für eine Betriebsdauer von 32000 Stunden bei 10 µA Ionenstrom.
Die Oberkante der Emittermodule ragt aus der Thermalhülle des Satelliten heraus. Deckel dienen zur Versiegelung der Emitter während des Aufenthalts am Boden, um sie gegen Verschmutzung und Oxidation zu schützen. Durch einen Federmechanismus werden die Deckel nach dem Start geöffnet.
Das Instrument wiegt 1.9 kg und verbraucht zwischen 1.1 und 2.7 W an elektrischer Leistung, in Abhängigkeit vom emittierten Ionenstrom.
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