Es ist offensichtlich, dass mit dem kHz System - zumindest bei den niederen Satelliten - die Returns pro Durchgang entsprechend zunehmen; durch die exzellente Strahlqualität, sehr genaues Nachführen des Teleskops etc. erreichen unsere Return-Quoten nahezu 100 %.
Dies ergibt eine sehr hohe Datendichte innerhalb der Normal Points (festgelegte Zeiteinheit im Orbit eines Satelliten, z.B. 2 Minuten bei LAGEOS.; alle Messungen innerhalb eines solchen Zeitfensters werden statistisch zu einem Normal Point kombiniert, NP); solche NPs eines kHz SLR Systems sind daher sehr gut bestimmt, und erreichen eine nominelle Genauigkeit von weit unterhalb 1 mm.
Allerdings gilt dies nicht für weit entfernte Satelliten wie GPS; nur einige wenige Stationen des gesamten SLR-Netzwerkes sind überhaupt in der Lage, solche Satelliten zu messen, und nur wenige davon können GPS-Messungen auch bei Tag durchführen (wie die Grazer kHz Station).
In Graz wird die geringste Energie / Schuss eingesetzt – wobei aber durch die 2kHz die Anzahl der pro Sekunde zum Satelliten gesendeten Photonen vergleichbar mit anderen Stationen ist. Trotzdem erhalten wir mehr Returns pro NP als irgendeine andere Station.