Das Messen mit 2 kHz, mit schwacher Energie pro Puls und mit Single-Photon-Detektor ergibt – speziell bei hohen Satelliten – sehr niedrige Return-Raten und sehr hohen Rauschanteil (sehr geringes Signal/Rauschverhältnis). Bei GPS-Satelliten beträgt die durchschnittliche Return-Rate etwa 0.0015; das bedeutet, dass bei 2000 Schüssen pro Sekunde durchschnittlich nur etwa 3 Returns empfangen werden, die in 1997 Rauschpunkten versteckt sind.....
Die Echtzeit-Return-Erkennung muss diese drei möglichen Returns ermitteln, abspeichern und das Rauschen verlässlich ausscheiden; das wird durch ein Vergleichsverfahren bewirkt, bei dem jedes neue Residuum mit den letzten 1000 Residuen verglichen wird; liegt nun eine – wählbare – Anzahl von Residuen (z.B. 3) innerhalb eines schmalen Bereiches, wird das neue Residuum als ein echtes Echo akzeptiert, dargestellt, abgespeichert und entsprechend markiert. Weitere Einzelheiten darüber finden Sie unter
http://khzslr.oeaw.ac.at/presentations.htm