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Troposphäre

Der nicht dispersive Teil der Atmosphäre ist die Troposphäre. Wie bei der Ionosphäre werden Signale von GNSS verzögert. Die Verzögerung entlang des Strahlenweges wird wieder in die Vertikale projiziert und ergibt den ZTD (Zenith Total Delay) für jede Station. Auch hier ist für die Wettervorhersage für Europa fast Echtzeit gefordert. Den Hauptbeitrag aus dem bestimmten ZTD liefert die Feuchtigkeitskomponente, da Druck und Temperatur von Wetterstationen leichter bestimmt werden können. Die Wolkendicke und die darin enthaltene Feuchtigkeit sind viel variabler, besonders in Gebirgsgegenden. Die Abbildung zeigt die gute Übereinstimmung zwischen Niederschlagswerten und aus GPS bestimmten. Wichtig ist der Zeitunterschied, da der ZTD zuerst die erhöhte Feuchtigkeit anzeigt, bevor der Niederschlag fällt. Die Forschungstätigkeit am IWF wurde 2008 gestoppt und kann nur bei Vorliegen geeigneter Projekte wieder aufgenommen werden.

Letzte Änderung: 01.07.2011
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